Die 7 Chakra-Persönlichkeitstypen

chakra personality typesAus den sieben Chakren, oder Zentren, und dem System der sieben Dimensionen entspringt bezogen auf das Soziale ein Bild von sieben grundlegenden Persönlichkeitstypen. Jede dieser Persönlichkeiten blickt von einer komplett anderen Perspektive auf die Welt und das, was Sinn macht, auf Glück, Werte und menschliche Erfüllung. Jeder scheint das Leben in eine insgesamt andere Richtung zu ziehen, in der nicht nur das Leben auf einzigartige Weise erfahren wird, sondern die auch mit einem Potenzial einhergeht, das sich eindeutig von den anderen unterscheiden lässt.

Im Kontext individueller Persönlichkeitsentwicklung erweist sich das System der sieben Persönlichkeitstypen als wirksamer Weg zu einer besseren Kenntnis der eigenen tieferen Konstitution und zum Herausfinden der eigenen „Seelenprägung“: die eigene einzigartige Stimme und der kraftvollste Selbstausdruck. In Analogie zu den sieben Zentren und sieben Dimensionen geht dieser Ansatz davon aus, dass sich die Menschheit gemeinhin in sieben Persönlichkeiten unterteilen lässt, die sich wiederum in 42 noch ausdifferenziertere menschliche Strukturen auffächern.

Die sieben Typen fangen an mit den „Erschaffern“ – Menschen, die Details, das Grundlegende und Strukturen lieben –, dann gibt es die „Zielstrebigen“ – energiegeladene Entdecker mit Ambitionen, die es auf den Gipfel abgesehen haben – und die „Fürsorgenden“ – emotionale Menschen mit dem Wunsch zu helfen. Dies sind die weltweit meistverbreiteten Persönlichkeitstypen. Seltener, aber nicht weniger bedeutsam, sind die „Redner“ – charismatische Führer und Lehrer –, die „Künstler“ – Liebhaber des Lebens, der Erfahrungen und Gefühle –, die „Denker“ – genaue Beobachter, die an neuen Ideen tüfteln – und schließlich die „Yogis“ – stille und zurückgezogene Meditierende.

 

Die sieben Persönlichkeiten als ein Pfad zum Frieden

Sieht man das Ganze mehr auf der sozialen Ebene, sind die sieben Persönlichkeitstypen – sie finden sich auch in den Beziehungen zwischen Paaren, Familienmitgliedern, Organisationen, Nationen, Religionen und jeder anderen vorstellbaren menschlichen Formation wieder – in einem Zustand der Ignoranz häufig Ursache für Konflikte, die auf einem Missverstehen beruhen. Jeder Persönlichkeitstyp schaut auf den anderen herab in dem Glauben, der andere solle genauso wie man selbst denken und den Sinn des Lebens genauso wahrnehmen wie man selbst. Letztendlich liegt in dem steten Wunsch, das Gegenüber einem selbst anzugleichen, die Wurzel menschlicher Aggression. In unserem individuellen Zeitalter wird dies häufig durch die gegenseitige Abmachung von „Leben und leben lassen“ gelöst. Dies ist natürlich bereits sehr viel besser als das wechselseitige Bezwingen der Vergangenheit. Doch die Frage sollte eine andere sein: Wie können Differenzen und Einzigartigkeit uns in die Lage versetzen, den anderen zu verstehen und seinen intrinsischen Wert anzuerkennen? Und, darüber hinausreichend, wie können die Unterschiede und die Einzigartigkeit des anderen zu unserer eigenen Ganzheit beitragen und auf unser eigenes Bedürfnis sowie unseren eigenen Mangel eine Antwort sein? Unsere nächste Phase als menschliche Zivilisation besteht darin, Einzigartigkeit als einen Beitrag zur Ganzheit zu entdecken. Die Tatsache, dass jeder über eine zentrale Perspektive zu verfügen scheint, über ein Zentrum der Wahrnehmung, das aktiver ist als die anderen, war nie dazu bestimmt, denjenigen von anderen zu isolieren, sondern um seine Rolle innerhalb des Ganzen zu offenbaren – die spezifische Weise, in der zu dienen für jemanden vorherbestimmt ist. Am jetzigen Punkt der menschlichen Evolution werden diese einzigartigen Perspektiven zusammen mit ihren sie unterscheidbar machenden Talenten und Fähigkeiten vom einzelnen noch dazu ausgenutzt, sich selbst hervorzuheben, indem sie in den Dienste des Selbstbildes gestellt werden. Solange wir diesen Weg weiter beschreiten, werden wir nur zu einer Welt der Isolation und Trennung beitragen, die zu immer neuen Kriegen führt.

Nicht nur das unpersönliche und universelle Element in uns ist ein Ausdruck der Einheit und Ganzheit des Lebens, sondern auch unsere Einzigartigkeit. Wir sind mit besonderen Perspektiven, Fähigkeiten und Passionen hierher gekommen, damit all dies zu einer größeren Ganzheit beiträgt, ihr eine Form gibt. Dies ist die höhere Ebene der „Selbstaufopferung“: Im Mittelpunkt steht nicht das Auslöschen des Individuellen, sondern vielmehr seine langersehnte, endlich eintretende Erfüllung.

Die sieben Persönlichkeitstypen dienen als ein unterstützendes System, das die kleinen Einheiten menschlicher Beziehungen erhellt, etwa Familien und Organisationen, indem es ein tiefes Verständnis und Anerkennen der verschiedenen Werte ermöglicht.

In einem weiter fortgeschrittenen Stadium drängt uns dieses System aber dazu, eine lebensverändernde Frage zu stellen: Wie können die Werte des anderen, die mir offenbar geworden sind, ein Beitrag zu meiner eigenen Ganzheit werden, und wie kann mein eigener Wert sich in einen Beitrag für die Ganzheit des anderen verwandeln? Wie können wir am besten der Einheit dienen, die wir erschaffen haben mit der Entscheidung, unsere individuellen Grenzen zum Wohle eines gemeinsamen Anliegens zu verschmelzen? Auf diese Weise können beide Partner sich voll verwirklichen und keiner von beiden kann einen Sinn in Querelen sehen, die ein ignoranter Wettbewerb zwischen Perspektiven mit sich bringt.

 

Erziehung im Lichte der sieben Typen

Dies muss sich auch in unserem Erziehungssystem widerspiegeln, das zu oft versucht, einen für alle gleichen Ansatz aufzuzwingen, sodass sich der Prozess der Erziehung auf einige wenige Zentren der Wahrnehmung und Erfahrung verengt. Ein wahrhaft holistisches Erziehungssystem sollte alle Zentren der Wahrnehmung bei Kindern und Heranwachsenden kultivieren und sie gleichberechtigt mit allen sieben Dimensionen des Lebens vertraut machen.

Gleichzeitig liegt es auch in der Verantwortung des Erziehungssystems, bei jedem Kind die zentrale Lebenserfahrung offenzulegen und diese Neigung willkommen zu heißen und zu kultivieren – mit anderen Worten, den Persönlichkeitstypen eines Kindes behutsam und achtsam ausfindig zu machen, genau wie die sekundären und unterstützenden Elemente. Auf einer anderen Ebene, der Gemeinschaft der Kinder untereinander, sollte es Kindern zeigen, wie die unterschiedlichen Konstitutionen anderer Altersgenossen, auch wenn sie diese vielleicht nicht verstehen und auf sie nicht gut zu sprechen sind, für sie eine Quelle der Unterstützung darstellen.

 

Frieden fängt im Innen an

Diese Art einer gemeinschaftlichen Vision kann Inspiration aus dem gemeinschaftlichen System schöpfen, das wir bereits in uns selbst und außerhalb von uns vorfinden. In uns erscheint es als die sieben Chakren oder Zentren der Wahrnehmung und Erfahrung, und außerhalb von uns ist es das, was ich die „sieben Dimensionen des Lebens“ nenne. Die sieben Zentren der Wahrnehmung erweisen sich einerseits als völlig souverän, andererseits sind sie in ihrem Wesen zutiefst auf Kooperation angelegt. In ihrem harmonischen Zustand ermutigen sie uns, beim anderen die Werte und die Weisheit anzuerkennen und sie zu einem Kontinuum der Existenz, Wahrnehmung und Erfahrung zu vereinen – was wir faktisch irgendwann als einen Zustand tief empfundener Selbst-Ganzheit erkennen.

Im Chakra-System gibt es kein Chakra, das keinen Wert hat oder weniger Wert, und in den Dimensionen des Lebens gibt es keine Dimension, deren Abwesenheit nicht die gesamte Struktur des Lebensphänomens als Ganzem zerstören würde. Die menschliche Komplexität ist, in ihrem besten und wirklichen Zustand, Spiegel des Weltfriedens – eines Friedens, der zwischen scheinbar sich widersprechenden Elementen gemacht wurde, die in einem gewohnten Zustand der Ignoranz „denken“, ihre Interessen würden sich entgegenstehen. Wenn sich die menschliche Komplexität in ein vollkommen integriertes System verwandelt, entsteht eine geradezu einfache Form von Harmonie; ein innerer Weltfrieden.

 

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